Stadt Osnabrück und SWO Netz beginnen mit Arbeiten an der Hannoverschen Straße

Die Hannoversche Straße soll künftig durch eine neue Verkehrsführung attraktiver für alle Verkehrsteilnehmenden werden. Bevor die Stadt mit der Umgestaltung der Straße beginnt, wird die SWO Netz ab Montag, 29. Januar, die Infrastruktur unter der Straße fit für die Zukunft machen.

Konkret wird die Stadtwerke-Netztochter entlang dreier kurzer Baufelder zwischen Schweerstraße und Otto-Brenner-Platz die Ummantelung einer Gasleitung erneuern. Dafür wird in stadteinwärtiger Richtung für eine Woche eine Fahrspur gesperrt. Ab Montag, 5. Februar, beginnen dann die Arbeiten auf dem eigentlichen Abschnitt zwischen Schweerstraße und Großer Fledderweg. Hier wird die SWO Netz in zwei Bauabschnitten unter der Straße mehrere Schutzrohrkreuzungen verlegen. In diesen Schutzrohrkreuzungen sollen künftig neue Stromleitungen das Netz verstärken und es fit machen für die Anforderungen der Energiewende. Zunächst finden die Arbeiten auf der stadteinwärtigen Seite der Hannoverschen Straße statt. Sie werden anschließend auf der südlichen Seite fortgesetzt.

Während diesen Arbeiten wird der Verkehr jeweils einspurig am jeweiligen Baufeld vorbeigeleitet. Eine Umleitung für Fahrradfahrende wird stadteinwärts über Gesmolder Straße und Neulandstraße eingerichtet, stadtauswärts über die Braunschweiger Straße. Die Arbeiten an der Infrastruktur sollen Anfang April abgeschlossen sein, anschließend beginnt die Stadt mit der Umgestaltung und Deckensanierung der Hannoverschen Straße.

Hierzu ist geplant, die Radverkehrsanlagen zu optimieren und den Asphaltoberbau der Hannoverschen Straße in drei Bauabschnitten zu sanieren. Der erste Bauabschnitt zwischen Schweerstraße und Großer Fledderweg soll im zweiten Quartal 2024 beginnen. Dabei sollen Gehwegvorstreckungen angepasst und eine durchgehende Radverkehrsanlage am äußeren Rand beider Richtungsfahrbahnen markiert werden. Ferner sind punktuell Sanierungsarbeiten an Grundstücksanschlusskanälen und Straßeneinläufen vorgesehen. Die Erreichbarkeit der benachbarten Grundstücke soll möglichst jederzeit gewährleistet und die Einschränkungen für den fließenden Verkehr sollen auf ein Minimum reduziert werden.

Nach diesem ersten Teilstück folgen zwei weitere Bauabschnitte bis zur Einmündung am Huxmühlenbach. Hierüber wird nochmals rechtzeitig vorher informiert werden.

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